Feuerwehr Hamburg zeigt Flagge

Die Feuerwehr Hamburg beteiligt sich mit dem Hissen der Regenbogenflagge an der Aktion „Hamburg zeigt Flagge“!

Seit 6 Jahren wehte die symbolträchtige Fahne bereits am Dienstgebäude Berliner Tor und seit letztem Jahr zusätzlich auch an der Feuerwehrakademie. Dieses Jahr wurde die Beflaggung auf freiwilliger Basis auf alle Bereiche der Feuerwehr ausgeweitet. 22 Freiwillige Feuerwehren, 6 Wachen der Berufsfeuerwehr, die Berufsfachschule sowie verschiedene Verwaltungs- und Servicereiche der Feuerwehr haben bei den Gleichstellungsbeauftragten Flaggen angefordert und unterstützen damit sichtbar die zweiwöchige Aktion. Wir in Finkenwerder sind eine davon!

Der Gleichstellungsbeauftragte der Feuerwehr Hamburg:

„Das Zeigen der Regenbogenflagge ist ein wichtiges Zeichen nach außen und innen. Die Feuerwehr Hamburg rettet jeden Menschen unabhängig von Geschlecht, sexueller Orientierung, Alter, Herkunft, Weltanschauung und/oder Behinderung. Das ist klarer Konsens innerhalb der Feuerwehr! So versteht uns auch die Bevölkerung. Als Zeichen nach außen ist es also eine Selbstverständlichkeit.

Als Gleichstellungsbeauftragter geht es mir viel mehr um das Zeichen nach innen. Das Thema sexuelle Orientierung ist stark tabuisiert. Oft wird leider die sexuelle Orientierung mit Sexualität gleichgesetzt. Das ist aber zu kurz gedacht. Vielmehr geht es um das Privatleben der Menschen in unserem Umfeld. Viele schwule, lesbische, bisexuelle, transsexuelle und intersexuelle Menschen können in ihrem Umfeld nicht über Erlebnisse zusammen mit ihrem Partner oder ihrer Partnerin sprechen, wie es heterosexuelle Menschen ganz offen, selbstverständlich und unbeschwert tun. Besonders in dem sehr familiär geprägten Feuerwehrumfeld ist das ein schwer zu ertragener Umstand.

Für eine offene und von Akzeptanz geprägte Zusammenarbeit ist es wichtig zu enttabuisieren und Vorurteile abzubauen. Dann wird man sehen, dass in nicht heterosexuellen Lebensweisen die gleichen Muster, Werte und Vorstellungen existieren, wie in hetero Lebensweisen. Daher halte ich es für gut und wichtig, die Regenbogenflagge zu hissen. Kommt miteinander ins Gespräch und bereitet den Weg für ein offeneres Miteinander.“



Unterstützung des Zentralen Katastrophendienststabs


Vom 5. bis 15. Januar 2021 unterstützen die Freiwilligen Feuerwehren in Hamburg den Zentralen Katastrophendienststab (ZKD). Es werden Corona-Schnelltests durchgeführt, u.a. für Angehörige von Pflegeeinrichtungen, die noch keine eigenen Testkapazitäten haben. Zuvor erfolgte eine eintägige Einweisung in die Handhabung der Covid19-PoC-Schnelltests durch die Feuerwehr Hamburg. Die „FF Finkenwerder“ beteiligt sich mit 4 Kameradinnen und Kameraden an diesem Einsatz. Hierfür wurden diese von ihren beruflichen Verpflichtungen freigestellt und die unterstützenden Arbeitgeber erhalten Dienstausfallkompensationen von der Freien und Hansestadt Hamburg.

Passt auf Euch auf, tragt Eure Masken wo möglich und bleibt gesund.
Allen bereits Erkrankten wünschen wir baldige und auch vollständige Genesung!
Leisten wir hoffentlich alle somit unseren kleinen Beitrag, dass diese Krise so schnell es geht vorüber geht.

Ein kurzes Video der Aktion gibt es bei YouTube.

Weitere Pressemeldungen finden sich auf:
ndr.de, auf mopo.de und auf aktuelles-aus-suederelbe.de.

Tag der Seenotretter am 29.07.2018 in Laboe

Für den Tag der Seenotretter in Laboe hatte sich Besuch aus Hamburg angemeldet. Zehn Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Finkenwerder hatten sich am frühen Sonntagmorgen mit ihrem Hilfeleistungslöschfahrzeung und dem Kleinlöschboot auf dem Trailer in Richtung Laboe auf den Weg gemacht. Nach 2011 war dies der zweite Besuch bei einem Tag der Seenotretter in Laboe. Seit mehr als 15 Jahren besteht die freundschaftliche Verbindung zwischen der DGzRS und der FF Finkenwerder. Auch in diesem Jahr kamen die Finkenwerder Firefighter nicht mit leeren Händen.

Beim jährlichen Tannenbaumschreddern der Wehr auf Finkenwerder wandert mindestens ein Euro in das Sammelschiffchen der Seenotretter. Der Erlös aus der diesjährigen Aktion betrug 1000 EURO.

Unter dem Beifall vieler Zuschauer erfolgte im Hafen von Laboe die symbolische Scheckübergabe vom Kleinlöschboot der FF Finkenwerder zum TB STEPPKE. Vormann Michael Müller nahm den Scheck entgegen und bedankte sich bei Wehrführer Nico Oestreich und seiner Mannschaft für das tolle Ergebnis dieser Sammelaktion. (CW6)

EDEKA Bobsien betreibt Pfandbox zu Gunsten der FF Finkenwerder

Seit Dezember 2017 gibt es neben dem Leergutautomaten bei EDEKA Bobsien in Finkenwerder eine Pfandbox. In diese können Kunden ihren Pfandbon aus dem Leergutautomaten einwerfen und den Betrag dadurch uns, der Freiwilligen Feuerwehr spenden.

Unser Wehrführer, Nico Oestreich: „Wir freuen uns sehr über diese tolle Aktion und dass EDEKA gerade uns für die Spenden ausgesucht hat. Wir bekommen jeden Monat eine Übersicht der eingeworfenen Pfandbox. Was da zusammenkommt hätten wir nie gedacht!“

Jana Walus, Inhaberin der EDEKA Filiale: „Ich habe die Aktion bei einem anderen Markt kennengelernt und wollte das gerne auch bei uns auf Finkenwerder einrichten. Wir haben uns für die Feuerwehr entschieden, weil wir den ehrenamtlichen Einsatz großartig finden und gerne unterstützen wollen.“

Die Spenden werden jetzt gesammelt und nach Ablauf eines Jahres von EDEKA übergeben.

Auch bei unserem Jubiläum können wir auf die Unterstützung von EDEKA zählen. Es ist toll ein so nettes und hilfsbereites Netzwerk auf Finkenwerder zu haben.